Was man vermeiden sollte und was nicht

Wie im vorherigen Kapitel zum Thema der richtigen Sporternährung schon erwähnt wurde, gibt es einen grundlegenden Plan, wie man sich entsprechend gesund ernähren kann und auch schon eine Grundlegende Auflistung an Lebensmitteln, die man eher nicht oder nur in geringen Mengen konsumieren sollte. Jetzt folgt eine nähere Betrachtung all jener Lebensmittel, die eher kritisch zu bewerten sind.

Fleisch ist grundsätzlich zwar ein Lieferant für Proteine, Fette, Eisen und Vitamine, die der Körper benötigt, es hat aber leider auch einen negativen Nebeneffekt. Im Fleisch sind sehr viele gesättigte Fettsäuren enthalten, die ihrerseits zur Arterienverkalkung und -verstopfung beitragen. In weiterer Folge nimmt man durch Fleisch sehr viel Cholesterin auf, was für den Körper massive Auswirkungen haben kann. Ausgenommen davon ist in weiten Bereichen Geflügel, welches zwar auch tierische Fette enthält, aber eine bessere Balance zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren.

Wenngleich Fisch nicht direkt als Fleisch zählt, so handelt es sich hier auch um Lebewesen. Wer viel Fisch isst, der braucht sich aber keine Sorgen machen, denn dieser enthält sehr viel gesunde Omega-3 Fettsäuren und andere positive Stoffe. Man kann davon ausgehen, dass man in den Genuss von normalem Fleisch maximal 3x pro Woche kommen sollte, Fisch hingegen idealerweise mindestens 2-3x seinen Weg auf den Esstisch finden kann.

Der zweite große Übeltäter an der Gesundheit ist Zucker. Natürlich ist er auch in Obst enthalten, aber vielmehr muss reiner Zucker aus raffinierter Quelle gemeint werden. Dieser liefert für den Körper nicht nur praktisch keine wertvollen Stoffe, sondern entzieht ihm teilweise auch einige. Außerdem fördert er den Abbau des Zahnschmelzes, weil er von den Bakterien im Mund zu Säure umgewandelt wird, die ihrerseits den Zahnschmelz angreift.

Zucker ist reine Energie und nimmt man zu viel davon zu sich, dann wird dieser direkt in Fettzellen umgewandelt. Gerade hier sollte man aufpassen, denn ein Ungleichgewicht im Zuckerhaushalt führt schnell zu Diabetes, also Zuckerkrankheit, was schwere Folgen auf den erkrankten Menschen und sein Leben hat.

Auch bei Getränken sollte man deshalb ein wenig vorsichtig sein und so wenig wie möglich Limonaden trinken. Wasser ist und bleibt die Nummer 1, wenn es um Durstlöschen geht.

Man sollte auch beachten, dass auch Stärke vom Körper in Zucker umgewandelt werden kann und wird, weshalb vor allem der Konsum von Weißbrot eher eingeschränkt sein sollte. Vollkorn ist da für den Körper viel ansprechender.

Was man leider an dieser Stelle auch sagen muss ist, dass Fett ein Geschmacksträger ist und sich der Gaumen bei längerem intensiven Genuss an den Geschmack gewöhnt. So passen sich die Geschmacksnerven nach längerer Zeit an den starken Konsum von Fett an und andere fettarme Lebensmittel verlieren für den Verbraucher an Geschmack, obwohl dies in Wirklichkeit gar nicht der Fall ist. Aus diesem Grund behaupten viele Menschen, dass ihnen Essen ohne Fleisch gar nicht wirklich schmeckt.

Abschließend kann man sagen, dass man zwar alles essen kann, aber bei der Dosierung sehr aufpassen sollte. Gerade bei Fleisch, Fett und Zucker ist es wichtig, dass man es nur in Maßen genießt und nicht in großen Mengen. Spezielle Ernährungstipps für die Frau und den Mann können ergänzend in verschiedenen Ratgebern nachgelesen werden.