Die Lebensmittel von heute

Die Lebensmittel, die der Mensch zu sich nimmt haben sich ja über die Jahrhunderte und Jahrtausende sehr verändert, wenngleich wir heutzutage ebenso Brot essen, wie die Menschen damals. Jedoch ist nicht nur das Angebot so explodiert (man braucht ja nur einmal in den Supermarkt gehen), sondern auch die Vielfalt von ein und dem selben Lebensmittel. So gibt es (um beim Brot zu bleiben) schier unendlich viele Rezepte und dabei wird natürlich auch sehr viel eingespart und minderwertiges Material verwendet. Wie man an den vielen Lebensmittelvergiftungen in der letzten Zeit sehen kann, ist dies schon seit längerer Zeit ein großes Problem. Um die Lebensmittel von heute geht es in diesem Kapitel. Welches Angebot besteht und wie ist deren Qualität?

Blickt man nur ein halbes Jahrhundert in die Vergangenheit, so hätten alle angebotenen Lebensmittel in einen kleinen Tante Emma Laden gepasst. Heutzutage füllen sich riesige Einkaufshallen mit allerlei unterschiedlichen Lebensmitteln und die Frage die man sich natürlich stellt ist jene, ob man heute dadurch auch gesünder isst? Es ist eher das Gegenteil der Fall.

Vor allem die Gentechnik erobert immer mehr und mehr den Lebensmittelmarkt und das obwohl ein Großteil der Konsumenten dies nicht befürwortet. In vielen Fällen wird es verschwiegen oder für den normalen Verbraucher unkenntlich gemacht. Vor der Gentechnik wird man wohl nicht mehr verschont bleiben. Vor allem Mais und Soja wird heutzutage schon mit Gentechnik aus verschiedenen Gründen behandelt. Abgesehen davon gibt es aber noch viele andere Probleme, denen man sich stellen muss.

Gammelfleisch: Dieser Begriff ist vor allem mit dem Imbiss Döner in der Vergangenheit in Verbindung gebracht worden, aber wenn man sich ein wenig informiert, dann ist es erschreckend, dass auch Supermarktketten unter dem Ausschluss der Öffentlichkeit ihre Produkte umverpacken und damit das Ablaufdatum verlängern.

Vergiftung von Käse und Analogkäse: Es wird mittlerweile nicht nur haufenweise verseuchter Käse (Listerien), sondern ohne Scham der so genannte Analogkäse angeboten. Analogkäse ist kein Käse wie man ihn kennt, sondern aus billigen Fetten hergestellter Käseersatz, der zwar so aussieht und durch Geschmacksverstärker so schmeckt, aber während der Produktion kein Stück Milch gesehen hat. Oftmals wird dieser Umstand durch undurchsichtige Bezeichnungen und Angaben verschleiert. Man kann davon ausgehen, dass vor allem Käse bei Fertigprodukten (Pizzas usw.) ausschließlich aus Analogkäse besteht.

Geschmacksverstärker und künstliche Aromen: Natürlich wird auch beim Geschmack schon lange nicht mehr auf Natur und natürliche Gewürze oder Gewürzmischungen gesetzt. Mittlerweile kann man so ziemlich jeden Geschmack durch einen künstlichen Stoff imitieren. Als wohl bestes Beispiel kann man den Erdbeergeschmack aus billigen Joghurts und anderen Erdbeerprodukten nennen. Dieser ist nämlich aus, man möge es kaum glauben, Sägespänen gemacht. Wenn man also ein billiges Erdbeerjoghurt isst, kann man beim nächsten Verzehr einmal an einen Haufen Sägespäne denken.

Natürlich ist dies zwar ein Bestandteil unserer Lebensmittel heutzutage und nicht unbedingt die Ausnahme, auf der anderen Seite aber auch nicht die Regel. Es gibt genügend Anbieter, die zwar nicht auf 100% Natur schwören, aber dennoch gewisse Richtlinien zu befolgen haben. Dafür muss der Konsument dann aber auch tiefer in die Tasche greifen.